Geschichte
Der Ferienpark Bischofsmais entsteht
Investoren entdecken den Bayerischen Wald
Zu Beginn der 70er Jahre wurde der Bayerische Wald von Investoren entdeckt. Gezielt wurde dieses Grenzgebiet zum damaligen "Eisernen Vorhang" mit Feriendörfern "besiedelt", die den damaligen Baustil - modern, klotzig, kantig, städtisch - repräsentierten. Ökologische Rücksichten waren nicht gefragt, denn Energie, Naturschutz und Nachhaltigkeit waren noch kein Thema. Ehepaare mit zwei bis drei Kindern entsprachen dem Familienbild und konnten so kostengünstig in Ferienwohnungen untergebracht weden. Und das alles inklusive unberührter Natur und Landschaft, sauberer, würziger Luft und zu sehr günstigen Preisen. Vom Staat wurde deren Entstehung mit steuerlichen Anreizen für die Geldgeber gefördert.
Die Hanseatische Bau- und Betriebsgesellschaft war der Finanzier und Unternehmer, der am Nordrand von Bischofsmais etwa 11 hat Wiesen aufkaufte, die wegen ihrer Kargheit und ihres felsigen Geländes eigentlich nur für Weidezwecke genutzt werden konnten.
"Am Juchhe" nannte man diesen gut 70 m hoch gelegenen Buckel.
Im Juni 1973 wurder der "Ferienpark Bischofsmais" bestehend aus fünf Wohnblöcken mit 356 Wohnungen für gut 1100 Personen, einem Versorgungs- und Verwaltungszentrum und großzügigen Freizeitanlagen eröffnet. Die Wohnungseigentümer hatten sich dem Freistaat Bayern gegenüber verpflichtet, 30 Jahre lang die gesamte Anlage dem Tourismus zur Verfügung zu stellen. Schnell wurden ansehnliche Übernachtungszahlen erzielt mit damals sehr vielen Gästen aus dem Rheinland, aus dem gesamten norddeutschen Raum, aber auch schon aus Holland. Besonders im Sommer - die Ferien waren noch nicht so zusammengeschoben wie jetzt - tummelten sich gut zwei Monate lang fröhliche Kinder und junge Eltern auf dem Freizeitgelände.
Erweiterung für Familien
Neuinvestitionen
Anfang der 80er Jahre war allerdings ein Rückgang vorauszusehen, als die damalige Geschäftsführung sehr eigenmächtig neue Strukturen zur Vermietung, zur Werbung und meist zur Selbstdarstellung entwarf.
Im Frühjahr 1983 war die Betriebsgesellschaft, seit Beginn "Kurbau- und Betriebsgesellschaft mbH & Co genannt, insolvent. Die neu gegründete Kur+Sport Aparthotel GmbH, seit dem Jahr 2000 "Ferienpark Bischofsmais GmbH" schaffte es mit immensem Einsatz innerhalb kurzer Zeit, den Ferienpark Bischofsmais wieder als gefragtes Reiseziel zu vermarkten. Besonders die Zeit der "Wende", also der Eingliederung der neuen Bundesländer, brachte neue Gäste in den Bayerischen Wald.
Die Freizeitangebote wurden laufend erweitert. So verfügt der Ferienpark Bischofsmais u.a. über ein Hallenbad mit Sauna und Dachterrasse, ein Freibad und ein Plantschbecken für die kleinen Gäste.




